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Das Naturparkhaus Schlern-Rosengarten
Wer hier durch Wiesen und Berge streicht, kann gut verstehen, warum sich König Laurin so reich schätzte, gehören neben dem sagenumwobenen Zwergenreich doch auch die einzigartigen Weiten von Europas größter Hochalm, der Seiser Alm, oder der unverkennbare Dolomitengipfel Latemar zum Naturpark Schlern-Rosengarten.
Seit 1974 – somit ist es nach dem Nationalpark Stilfser Joch der zweitälteste Naturpark in Südtirol – existiert dieses knapp 6.800 ha große Schutzgebiet für Mensch und Tier, dessen Ursprünge in den alten Gemäuern des Naturparkhauses erkundet werden können. Kindern und Erwachsenen wird hier besonders die Geologie rund um den Schlern näher gebracht, aber auch für alte Traditionen bleibt noch Raum. Angesiedelt ist das Naturparkhaus in Weißlahnbad am Eingang des Tschamintales in einem alten Sägewerk, das von der natürlichen Kraft des Wassers betrieben wurde und weitum als die „Steger Säge“ oder auch „Venezianer Säge“ bekannt ist. Somit ist es heute ein Ort der Erinnerung in einem Ort der Erinnerung, wodurch ein Besuch im Naturpark Schlern-Rosengarten auch zu einer unvergesslichen Zeitreise in die Tage von längst vergangener bäuerlicher Lebensart wird!
Foto: Tourismusverband Rosengarten Latemar
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