Informationen über die Ferienregion Rosengarten-Latemar.
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MwSt.-Nr. IT02365710215
Informationen in italienischer Sprache zu
Catinaccio-Latemar.
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Rosengarten-Latemar > Umgebung > Wandern > Latemar
Durchquerung
Die Latemar Durchquerung
Am
Karersee, italienisch lago di Carezza, in der
Ferienregion Rosengarten-Latemar, wendet das Latemargebirge dem
Wanderer eine schroffe, faltige Felsfront
zu, doch hinter dieser Seite verbirgt sich mit dem Valsorda-Kessel
eine Mondlandschaft aus Stein und Geröll.
Ein Höhenweg führt
durch diese faszinierende Felswüste und bietet eindrucksvolle
Dolomitenansichten und ein Panorama vom Langkofel bis zur Pala.
Der erste Tourentag klingt im Rifugio Torre di Pisa gemütlich aus, bei
Polenta oder italienischer Pasta. Seinen Namen verdankt die
kleine Schutzhütte einem Felsturm, der mindestens genauso
schief in der Landschaft steht wie sein Pendant in Pisa.
Ausgangspunkt zur 2-Tages-Wanderung ist der Karerpass,
und zwar der Markierung 517 „Latemarscharte“ folgend. Über den Forstweg
steigt man durch den Wald zur kleinen Vallace-Alm auf 1983 m auf. Dem
Schild „Kleine Scharte“ folgend erreicht man die Kleine Latemarscharte
auf 2526 m. Der Markierung Nr. 18 folgend erreicht man die schroffige
Südseite des Col Cornon und über eine felsige Rinne und kurze
Felsabsätze einen Sattel und über einen weiteren Geröllrücken die
östliche Latemarspitze, den höchsten Punkt der
Tour auf 2.791 m. Der Abstieg in die Große Latemarscharte
erfolgt über die Südwestflanke. In der Scharte, beim Biwak E. Rigatti,
die felsige Rinne queren und anschließend den Geröll- und Felsbändern
folgen, die durch die Latemartürme ziehen. Über Schuttfelder gelangt man
in den Oberen Valsordakessel. Dort wendet sich der Steig nach Süden und
verläuft ohne größere Steigung über die Hochfläche (Mark. 516). An
Abzweigungen hält man sich geradeaus und steigt über einen felisgen Kamm
zum Rifugio Torre di Pisa hinauf. An diesem ersten
Tag sind etwa 1.150 Höhenmeter im Anstieg und 230 Höhenmeter im Abstieg
zu bewältigen. Die Gehzeit für den ersten Tag beträgt 6 ½
Stunden.
Am zweiten Tag geht es von der Hütte über den
steilen Südhang zu einem Sattel mit einer Verzweigung hinab. Dort links
weiter bergab zu einer grasigen Schulter, wo Weg Nr. 22 rechts abzweigt.
Ihm folgt man nun leicht fallend über die gesamte Westseite des Latemars
und passiert die Abzweigung zur Sessellift-Bergstation Oberholz.
Wer möchte kann mit dem Sessellift nach Obereggen hinunter fahren. Für
alle Gehfreudigen führt der Wanderweg weiter nach Norden, quert über
Blockgelände das untere Erzlahnkar und führt durch ein bewaldetes
Hochtal zu einem breiten Waldweg hinunter. Auf diesem wandert man dann
rechts Richtung Karerpass. Am zweiten Tag sind etwa 1.120
Höhemeter im Abstieg zu bewältigen.
Ausdauer,
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
sind bei der Latemar-Durchquerung unbedingt erforderlich.
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Foto: SiMedia / Martin Unterthurner
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